Der Brexit und Sachsen-Anhalt

Schreckgespenst oder ernsthaftes Risiko?

Der Brexit bedeutet eine beispiellose Zäsur in der Entwicklung der EU, deren Folgen für die Europäische Union, Großbritannien und Deutschland nicht absehbar sind. Niemand kann heute sagen, wie ein Europa nach dem Brexit aussehen wird, doch scheint sicher, dass der Austritt Großbritanniens für die Volkswirtschaften in der gesamten Europäischen Union gravierende Folgen haben wird – das gilt gleichermaßen für Sachsen-Anhalt.

Doch auch die Europäische Idee selbst gerät durch den Brexit in Gefahr – war die EU nicht als Friedensprojekt und Ausdruck einer Wertegemeinschaft gedacht und damit auch die Antwort auf die historischen Erfahrungen mit nationalistischen Egoismen und politischer Spaltung in Europa?

Welche Auswirkungen der Brexit konkret auf Sachsen-Anhalt haben kann, ist bisher unklar. Die Podiumsdiskussion will Antworten auf diese und weitere Fragen entwickeln. Wie sind Politik und  Wirtschaft im Land auf den Austritt Großbritanniens aus der EU vorbereitet? Welchen Unterschied macht es für Sachsen-Anhalt konkret, ob dieser Austritt mit oder ohne ein Abkommen erfolgt? Was bedeutet der Austritt für die europäische Idee in Sachsen-Anhalt?

Impulsvortrag:

  • Prof. Dr. habil. Sabine Riedel, Professorin für Politikwissenschaft, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Stiftung Wissenschaft und Politik

Diskussion:

  • Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Sachsen-Anhalt
  • Andreas Müller, Geschäftsführer International IHK Magdeburg

Moderation:

  • Steffen Höhne, Wirtschaftsredakteur Mitteldeutsche Zeitung

Die Veranstaltung wird mit Slido begleitet und soll aufgezeichnet werden.

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