Wir bringen Ihnen Europa näher!

Deutschlandweit gibt es seit 2005 nahezu flächendeckend EUROPE DIRECT Informationszentren (EDICs). In der Periode 2018-2020 sind es 46 EDICs. Sie stellen eine wichtige Schnittstelle zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der EU auf der lokalen Ebene dar.

Die Informationszentren arbeiten mit anderen lokalen, nationalen und EU-weiten Informationsstellen und -netzwerken zusammen. Sie stellen – beispielsweise für Schulen und andere Bildungseinrichtungen – Informationsmaterial zur Verfügung und beraten über unterschiedliche Fragestellungen zur EU, z.B. über Förderprogramme, Austauschprogramme oder aktuelle europapolitische Fragen mit kommunalem bzw. regionalem Bezug.

In der Zeit vom 1.1.2018 bis zum 31.12.2020 wird es in Sachsen-Anhalt zwei EUROPE DIRECT Informationszentren geben.

Nebem den EUROPE DIRECT Informationszentrum Sachsen-Anhalt / Magdeburg, das bei der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt angesiedelt ist, wird GOEUROPE!/DRK ein weiteres EUROPE DIRECT Informationszentrum Sachsen-Anhalt in Halle betreiben.

 

Und zuletzt:

Pulverfass-Nahost

Europas Erfahrungen aus 30 Jährigem Krieg / Westfälischen Frieden: Ein Impuls für den Frieden?

Magdeburg, 29.06.2018

Was lässt sich aus der Geschichte lernen? Diese Frage taucht immer wieder auf, gerade bei komplexen und unlösbar scheinenden Konflikten unserer Zeit. Dass vom Blick in die Vergangenheit keine Patentrezepte für die Gegenwart zu erwarten sind, ist klar, doch lassen sich wertvolle Einsichten und Ideen gewinnen, die auch heute weiterhelfen können. Genau das war das Ziel der Veranstaltung „Pulverfass Nahost“ die das EDIC Sachsen-Anhalt / Magdeburg gemeinsam mit dem European Studies Gremium der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg organisiert hatte.

Das hochklassig besetzte Podium bildeten dabei der Historiker Prof. Dr. Mathias Tullner, Elisabeth von Hammerstein (Programmleiterin „Ein Westfälischer Frieden für den Nahen Osten?“ der Körber-Stiftung), der Nahostexperte Ramon Schack und Arne Lietz (SPD), der Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Europäischen Parlaments ist. Moderiert wurde die Diskussion der Experten wie auch die zahlreichen anregenden Fragen aus dem Publikum vom Berliner Journalisten Roland Peter Werning.